Cottbus

Effizienzpreis Brandenburg für Kieback&Peter

Pressemitteilung | Auszeichnung | Smart Heating
© Kieback&Peter

Cottbus, 19. September 2016. Das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg hat die Stadt Prenzlau mit dem Energieeffizienzpreis 2016 ausgezeichnet. Prenzlau stattete die Oberschule Carl Friedrich Grabow mit intelligenter Gebäude-Technologie von Kieback&Peter aus und konnte damit den Energieverbrauch der Schule massiv reduzieren. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber verlieh den Preis auf dem 18. Brandenburger Energietag in Cottbus.

Energieeffizienz spiele in der kommunalen Verwaltung eine zunehmend wichtige Rolle, erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber: „Mit unserem Preis wollen wir vorbildliche Projekte in diesem Bereich bekannt machen und Unternehmen und Kommunen zur Nachahmung motivieren“, so Gerber bei der gestrigen Preisverleihung. Der Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt. Er honoriert Unternehmen und Kommunen für besonders energieeffiziente und wirtschaftliche Projekte.

Das Prenzlauer Effizienzprojekt überzeugte die Jury aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden durch eine einfache und wirtschaftliche Umsetzung: Rund 22 Prozent Heizenergie und 44,6 Tonnen CO2 sparte die Oberschule bereits im ersten Jahr durch die Effizienz-Technologie von Kieback&Peter. Schüler und Lehrer müssen dabei nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Die einmalige Investition der Stadt verringert dauerhaft die Heizkosten und hat sich innerhalb von drei Jahren bereits amortisiert. Damit leistet die Kommune auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Ziel des Schulprojekts: Energiesparen und gutes Klima

Hendrik Sommer, Bürgermeister der Stadt Prenzlau, verfolgte mit dem Projekt zwei Ziele: Zum einen wollte er für die fast 500 Schüler eine angenehme Lernatmosphäre schaffen und die Klassenräume optimal klimatisieren. Zum anderen suchte er nach einfachen Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken. Die Lösung fand er bei Kieback&Peter, einem Spezialisten für Gebäudetechnologie. Das Berliner Familienunternehmen realisierte im gesamten Schulkomplex ein System aus moderner Gebäudeautomation – von der bedarfsgerechten Regelung jedes einzelnen Raumes bis zur zentralen Überwachungssoftware.

Unter anderem installierten die Experten in rund 100 Klassen- und Lehrerzimmern das System en:key, das bereits im Jahr 2015 mit dem Bayerischen Umweltpreis ausgezeichnet wurde. Es besteht aus einem intelligenten Raumsensor und einem funkgesteuerten Ventilregler. Der Raumsensor erkennt, wenn sich keine Person mehr im Raum aufhält und gibt per Funk ein Signal an den Ventilregler, der direkt am Heizkörper angebracht ist. Dieser senkt die Temperatur automatisch ab und reduziert so den Energieverbrauch. Das System lernt kontinuierlich dazu: Es erstellt ein individuelles Nutzungsprofil des Raumes, damit dieser pünktlich zu den Benutzungszeiten angenehm temperiert ist.

Einbau und Betrieb so einfach wie möglich

Die Stadt entschied sich auch deshalb für en:key, weil es so einfach funktioniert: Die Techniker konnten das System problemlos während des Schulbetriebs installieren und in Betrieb nehmen. Das System arbeitet ohne Batterie und Kabel und versorgt sich selbst mit kostenloser Energie. Zudem ist die gesamte Automation im Gebäude miteinander vernetzt und kann über eine zentrale Software überwacht und gesteuert werden. Dank Fernzugriff müssen Betreiber, Energiemanager oder Dienstleister nicht einmal vor Ort sein.